|
Narben – Trojaner
unserer Gesundheit
Nur wenige Menschen bleiben von Narben verschont. Wir kennen Narben
als Folge eines Sturzes in der Kindheit, eines Freizeitunfalls in
der Jugend, einer Operation im späteren Leben, einer Geburt eines
Kindes oder auch eines kleinen Missgeschickes beim Kochen – früher
oder später sind die Ursachen und Schmerzen unserer Narben vergessen
und beschäftigen uns bestenfalls noch aus kosmetischer Sicht.
Vordergründig sind Narben etwas Nützliches. Der Körper aktiviert im
Falle einer Verletzung sofort einen Selbstheilungsmechanismus mit
dem Ziel die Wunde zu schließen – die Narbe entsteht als Resultat
dieses Prozesses.
Das Heimtückische an dieser Narbenbildung ist jedoch die Tatsache,
dass die Narbe ohne Wissen des Narbenträgers auch eine schädliche
Funktion mit sich bringt. Die Analogie mit dem Trojaner eines
Computerprogramms ist daher durchaus zutreffend.
Narben wirken nämlich unmittelbar und negativ auf unseren
Energiehaushalt und stellen so genannte Störfelder dar. Diese
Störfelder unseres Energiehaushaltes führen wiederum – und dies oft
erst nach Jahren – zu Schmerzsymptomen in vielfältigster Weise,
meist in ganz anderen und weit entfernten Körperregionen oder
Organen.
Werden nun diese Schmerzen nicht als Folgeerscheinung einer
Narbenbildung diagnostiziert, werden herkömmliche Therapien
scheitern bzw. nur mit einer hohen medikamentösen Dosis, wenn
überhaupt gemildert werden können.
Das Energiestörfeld im Körper bleibt bestehen und erweist sich im
übertragenen Sinn als Trojaner unserer Gesundheit.
Wie kann man sich ein solches Störfeld nun vorstellen?
Der Körper wird von „Energiefahrbahnen“ (Meridianen) durchzogen, in
denen die Lebensenergie (Qi) fließt. Diese Bahnen haben
untereinander Verbindungen durch „Nebenstrassen“, sodass die Energie
sich gut im Körper verteilen kann und zur Verfügung steht, wenn man
sie braucht. Ähnlich einem Straßennetz, in dem der Verkehr fließt,
fließt auch die Lebensenergie in diesen Strassen. Wenn nun auf einer
Hauptstrasse ein Asphaltschaden besteht, oder eine Baustelle oder
ein Unfall ist, kann der Verkehr nicht fließen und es kommt auf der
einen Seite zu Staus und andererseits zur Energieleere.
Man kann sich gut das Chaos vorstellen, das entsteht, wenn in Wien
die Süd-Ost-Tangente 2 Fahrspuren weniger hat, der Gürtel überlastet
ist oder der Matzleinsdorfer Platz umgebaut wird … Genauso verhält
es sich im Körper: Ein Schaden auf der Tangente wäre mit einer
großen, längs verlaufenden Bauchnarbe vergleichbar. Diese kann nun
auch weit entfernt und auch Jahre oder Jahrzehnte später z. B.
Kopfschmerze, Rückenbeschwerden oder andere Probleme mit auslösen.
Wie kann ich ein Störfeld bei mir erkennen?
Falls Sie therapieresistente Schmerzen oder scheinbar unbehandelbare
Beschwerden haben, oder die üblichen Maßnahmen wie Medikamente,
physikalische Therapie etc. nicht oder wenig ansprechen, muss nach
Störfeldern gesucht werden.
Selbst Probleme der inneren Organe (Herz-Kreislauf, Lunge,
Verdauungsorgane, Blase) oder auch mal Tinnitus, Unfruchtbarkeit und
psychische Labilität können durch Störfelder mitbedingt sein.
Auch die einzelnen Zähne werden bestimmten Organen zugeordnet, und
so macht es auch Sinn, allgemein bei Krankheiten den Zahnstatus nach
den Kriterien von Störfeldern abzusuchen.
Die wichtigsten Kriterien sind:
1. Narben oder wurzelbehandelte Zähne, deren Behandlung/Operation
oft Jahre oder Jahrzehnte zurückliegen. Im allgemeinen sind diese
auch beschwerdefrei und in der Vergangenheit gab es keinerlei
Probleme.
2. Zusätzliche Stressfaktoren lösen die Beschwerden aus.
3. Therapieresistenz dieser Beschwerden, auch bei sehr guter und
anhaltender Behandlung.( Medikamente wirken nicht oder schlecht,
physikalische Therapie spricht nicht an….)
4. Unklare Beschwerden.
5. Bei Infiltration* der Störfelder kommt es oft zum
„Sekundenphänomen“, d. h.
Die Schmerzen lassen augenblicklich und anhaltend nach,
Patienten/innen empfinden das manchmal als „unglaublich“ oder wie
„ein kleines Wunder“.
Behandlung:
Wenn die Narbe behandelt wird, dann verschwinden auch die
Beschwerden – oft im sog. „Sekundenphänomen“. Die Behandlung erfolgt
mit Infiltration, die zwar manchmal unangenehm sein kann, aber das
Behandlungsergebnis rechtfertigt diese kleine Unannehmlichkeit.
Massagen, wie etwa mit dem Akupunkturstift oder Geräte zur
Blockadenentfernung helfen nur geringgradig, die meisten Blockaden,
die durch Narben bedingt sind, sollten zur endgültigen Sanierung und
anhaltenden Blockadenentfernung in einer Serie infiltriert werden.
Ärzte/Innen, die Neuraltherapie und/oder Akupunktur anwenden kennen
dieses Phänomen und behandeln auch diese ordnungsgemäß.
Was ist eine Infiltration?
Bei einer Infiltration wird ein Vereisungsmittel mit einer Spritze
und einer feinen Nadel in die Haut gespritzt, zum einen in die
obersten Hautschichten, zum anderen auch in die Unterhaut. Im Falle
von Narben wird direkt in die Narbe gespritzt. Da alte Narben meist
unempfindlich sind, ist diese Behandlung doch erträglich, wenn auch
nicht die angenehmste.
Was bewirkt eine Narbeninfiltration?
Um bei dem Beispiel der Strasse zu bleiben bewirkt eine Infiltration
eine Reparatur des Straßenbelages, oder ein Aufräumen und Sanieren
und Umbauen einer Unfallstelle … Dies ist auch der Grund, warum man
infiltrieren sollte, denn nur durch diese Technik wird die Narbe
komplett saniert und tiefgreifend blockadefrei.
Ein weiterer positiver Effekt ist die kosmetische Wirkung der
Infiltration, selbst alte grobe Narben werden schöner und kleiner,
ähnlich einer sanften Narbenkorrektur. Kleine, feine Narben haben
dann überhaupt die Tendenz im Laufe der Zeit zu verschwinden.
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass andere Techniken zur
Entstörung zu schwach wirksam sind und daher nur eine Scheinlösung
des Problems bieten, da die tieferen Schichten nicht behandelt
werden.
Auch das „Sekundenphänomen“ tritt nur bei guter Infiltration ein.
Frische Narben – was tun gegen Störfeldbildung?
Was tun bei Verletzungen oder notwendigen Operationen?
In diesem Falle sollte man alle Maßnahmen für eine gute und
entzündungsfreie Heilung in Anspruch nehmen. Sehr gute Erfolge bei
der Wundheilung, selbst bei entzündeten Wunden und Verbrennungen
bringt ein leistungsstarker Soft-Laser*, mit dessen Licht die Wunden
in Serie bestrahlt werden. Bei normal verheilenden Narben ist die
Wundheilungszeit um ca. die Hälfte verbessert, die Narben werden
wunderschön und ganz zart und entwickeln kaum die Tendenz zu
Störfeldern zu werden.
Fallbeispiele aus der Praxis welche Folgen
Narben haben können:
Gerade Oberbauchnarbe → Kopfschmerzen, Migräne
Gallennarbe → rechtsseitige Nackenschmerzen
Achillessehnennarbe → Rückenschmerzen, Kopfschmerzen,
Nackenschmerzen
Kaiserschnittnarbe → Migräne, Kniegelenksschmerzen
Dammschnittnarbe → Kopfschmerzen, Übelkeit, Tinnitus, Schwindel
Verletzungsnarben am Unterarm → Herzrhythmusstörungen,
Blutdruckschwankungen, psychische Belastungen, Tinnitus
Brustnarbe → Schulterschmerzen
Fußverletzungsnarben → Rückenbeschwerden
Halluxnarbe → Gesichtsschmerzen
Unfallnarben an der Innenseite des Unterschenkels → Regelbeschwerden
Unterschenkelnarbe → Schulterschmerzen
Hüftgelenksoperation → Rücken- und Nackenschmerzen, Kopfschmerzen
Nabelpiercing → Migräne
Bauchspiegelungsnarben → Kopfschmerzen, Müdigkeit
Unterbauchnarbe → Rückenschmerzen, Energielosigkeit
Halsnarbe → Trigeminusneuralgie
Handoperationsnarbe → Gesichtslähmung
Mandeloperationsnarbe → Asthma bronchiale
Hasenschartennarbe → Neuralgien
Kieferoperation → Gesichtsneuralgien
etc.
Hinweis: vor der Störfeldbehandlung wird jede/r Patient/In
schulmedizinisch abgeklärt.
Siehe Beitrag über
Soft-Laser Therapie |